Dokumentation der Praxispartnerworkshops

Im Rahmen des nascent-Projektes wurden drei Workshops mit den beteiligten Praxis- und Transferpartnern durchgeführt, um u.a. Transformations- und ...
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Rückblick auf die nascent-Abschlussveranstaltung

Unter dem Titel „Transformative Unternehmen und die Wende in der Ernährungswirtschaft“ fand am 06.07.2018 die Abschlussveranstaltung des ...
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nascent – Der Film

Hier ist er - der Film zum Projekt nascent, in dem anschaulich erklärt wird, worum es im Projekt geht und welche Themen bearbeitet werden. Zwei ...
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Foodsharing

Foodsharing.de (deutsch: Lebensmittelretten/-teilen) ist eine Internetplattform zum Teilen von Lebensmitteln. Unter dem Motto „Teile Lebensmittel, anstatt sie wegzuwerfen“ können Privatpersonen, Händler oder Produzenten auf der Plattform Lebensmittel, die sie sonst wegwerfen würden, kostenfrei weitergeben. Diese werden von anderen Mitgliedern der Plattform, den sogenannten Foodsavern abgeholt und anschließend zum Eigenverzehr behalten oder in sogenannten FairTeilern, zentralen Verteilstationen in der Stadt, an andere Menschen weitergegeben.

Privatpersonen bieten ihre Lebensmittel in Form von Essenkörben an, welche dann bei ihnen zu Hause abgeholt werden. Mit Supermärkten und Gastronomen werden individuelle Kooperationen etabliert, sodass regelmäßige (wöchentliche oder tägliche) Abholungen organisiert werden können. Während kleinere, inhabergeführte Betriebe von den lokalen Foodsavern für eine Kooperation akquiriert werden können, verhandelt ein zentrales Kettenteam mit größeren Handelsketten. Im Unterschied zu den Tafeln verteilt Foodsharing beispielsweise auch Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum zwar überschritten wurde, der Konsum jedoch unbedenklich ist. Diese Einschätzung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen der Foodsaver, welche bei der Anmeldung auf der Plattform einen Test absolvieren müssen. Die Betriebe werden bei Kooperationsbeginn von ihrer Haftung für die Lebensmittel entbunden. Zudem steht bei Foosharing das Retten von Lebensmitteln und nicht die Bedürftigkeit der einzelnen Personen im Vordergrund. Im Unterschied zum Containern [verlinken] setzt Foodsharing noch vor der Entsorgung der Lebensmittel in die Tonne an.

Seit dem Launch der Plattform im Jahr 2013 haben sich bereits 10.000 Menschen dem Netzwerk angeschlossen und seitdem in über 1.000 Betrieben über 5 Mio. Kilogramm Lebensmittel gerettet.



Stand: 27.09.2016 Druckversion
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