Transformatives Wirtschaften in der urbanen ...

Den aktuellen Artikel von Christa Müller und Cordula Kropp "Transformatives Wirtschaften in der urbanen Ernährungsbewegung: zwei Fallbeispiele aus ...
...weiterlesen!

Alle Projektpublikationen

Aller guten Dinge sind drei

Ein drittes und letztes Mal hat der nascent Praxispartnerworkshop mit Praxispartnern und Transferpartnern am 21. und 22. September 2017 in Kassel im ...
...weiterlesen!

Alle Veranstaltungen

nascent – Der Film

Hier ist er - der Film zum Projekt nascent, in dem anschaulich erklärt wird, worum es im Projekt geht und welche Themen bearbeitet werden. Zwei ...
...weiterlesen!

Alle Projektsplitter

StartseitePartner › TAGWERK eG

TAGWERK eG

TAGWERK eG

TAGWERK ist ein lebendiges Netzwerk aus Biobauern und Verbrauchern, Verarbeitern und Wiederverkäufern. Sie alle engagieren sich für die Förderung der bäuerlichen und handwerklichen Erzeugung von ökologischen Lebensmitteln aus ihrer Region.

Die TAGWERK-Region liegt in der Nähe von München und wird von den Flüssen Amper, Inn, Isar und Isen eingegrenzt. Als streng regional gilt ein Radius von 50 Kilometern um den Mittelpunkt Erding. Hier wirtschaften die Bäuerinnen und Bauern sowie die Verarbeiter, hier leben die Verbraucher. Für ein paar besondere Betriebe gilt auch noch ein Radius von 100 Kilometern. INFO_GRAFIK_CMYK

 

So wird gearbeitet

Die Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft TAGWERK eG bildet den Überbau des Netzwerkes. Ihr gehören ca. 800 Verbraucher an und rund 100 Betriebe, darunter Bauern, Gärtner, Imker, mehrere Bäckereien, Metzgereien sowie zwei Mühlen . Der Hauptsitz liegt in Dorfen, knapp 50km östlich von München. Zur wichtigsten Aufgabe der Genossenschaft zählt der Großhandel der Mitgliedererzeugnisse sowohl über die Genossenschaft selbst als auch über die TAGWERK-Großhandel für Naturkost GmbH (Schwerpunkt Gemüse). Die Genossenschaft ist mit 50% Anteilseigner der GmbH.

TW-Struktur_Grafik-page-001Die TAGWERK-Genossenschaft übernimmt die Logistik der Erzeugnisse von den Erzeugern zu den Wiederverkäufern, wie z. B. Bio-Supermärkte, Öko-Kisten, Marktstände, etc. Der Schwerpunkt des Vertriebes liegt auf regionalen Produkten, aber auch überregionale Produkte werden auf Wunsch der Verbraucher über den Großhandel geliefert.

Zusätzlich gibt es ein eigenes Netzwerk von TAGWERK-Läden, Biomärkten, Hofläden, Öko-Kisten, Metzgereien und Bäckern, die alle Mitglieder der Genossenschaft sind. Die einzelnen Unternehmen sind privatwirtschaftlich organisiert, z.T. mit Beteiligung der Genossenschaft. Der Online-Einkaufsführer gibt einen detaillierten Überblick über alle Erzeuger und Verarbeiter des TAGWERK-Netzwerkes.

 

Die Marke TAGWERK

TW-Marke_Welle

TAGWERK ist auch eine Marke. Das Logo ist eine blaue Welle. Wer den Markennamen TAGWERK und das Logo nutzen will, muss Mitglied der Genossenschaft und eines der ökologischen Anbauverbände sein. Darüber hinaus muss der Erzeuger oder Verarbeiter den TAGWERK-Kriterien entsprechen, d. h. neben dem ökologischen Anbau und der handwerklichen Verarbeitung der Lebensmittel sind auch Aspekte der regionalen Wertschöpfung und Kreislaufwirtschaft wichtig. Bei tierischen Produkten steht die Marke vor allem für artgerechte Tierhaltung und stressfreie Schlachtung, schonende Verarbeitung sowie die Fütterung mit regionalem Bio-Futter. Für Milchprodukte gilt, dass sie nicht einer Großmolkerei entstammen, sondern traditionell hergestellt werden.

 

Der Förderverein TAGWERK e.V.

Der Förderverein TAGWERK e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der für die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation des Netzwerkes zuständig ist. Der Verein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Projektförderung. Er organisiert unter anderem Betriebsbesichtigungen, Infostände und Hoffeste. Auch die vierteljährliche TAGWERK-Zeitung wird vom Verein veröffentlicht. Zu weiteren wichtigen Bildungsmaßnahmen gehören Kooperationen mit Schulen und Kitas.

 

Idee und Vision der Gründer

Die TAGWERK eG ist 1984 aus der (gescheiterten) Protestbewegung gegen den Münchener Großflughafen entstanden. Das Ziel war eine regionale und selbstverwaltete Versorgung mit  ökologisch angebauten Lebensmitteln. Im Vordergrund standen nicht der individuelle Wunsch nach gesunden Lebensmitteln, sondern gesellschaftspolitische Ziele wie konsequenter Umweltschutz, der ökologische Landbau, artgerechte Tierhaltung und überschaubare und solidarische Beziehungen zu den Erzeugern und Verarbeitern.

 



Stand: 09.06.2016 Druckversion
BMBF SOEF