Potenziale Solidarischer Landwirtschaft in Deutschland

In einer kürzlich erschienenen Studie hat das SolaRegio-Team untersucht, wie Landwirt:innen in Deutschland das Solawi-Modell bewerten und ob eine teilweise oder komplette Umstellung auf Solawi eine mögliche Zukunftsperspektive für bestehende Betriebe darstellt.
Die Studie wurde in der Zeitschrift Berichte über Landwirtschaft veröffentlicht:
Egli, L., Schmidt, J., Grunow, H., Palliwoda, J., Zech, M., Rommel, M., Paech, N. Potenziale Solidarischer Landwirtschaft in Deutschland – Einstellung und Umstellungsinteresse von Landwirt:innen. Berichte über Landwirtschaft.
Evaluationsbericht zur Umstellungsbegleitung

Im Rahmen unseres Forschungsprojekts SolaRegio wurden zwischen Frühjahr 2024 und Sommer 2025 insgesamt acht interessierte landwirtschaftliche Betriebe bei ihrer Umstellung auf Solawi begleitet. Die „Umstellungsbegleitung“ wurde gemeinsam mit dem Netzwerk Solawi sowie mit regionalen Landwirtschaftsministerien und -behörden in vier Projektregionen in Deutschland entwickelt, durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert. Einen Beschreibung der Umstellungsbegleitung und die Ergebnisse der Evaluation finden sich im vorliegenden Evaluationsbericht. Ziel der Umstellungsbegleitung war es, (1) das Solawi-Konzept in den Projektregionen bekannter zu machen, (2) Betriebe, die ein Interesse an der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft haben zu finden und (3) diese durch eine praxisnahe Beratung bei ihrer Umstellung auf Solawi zu begleiten.
Arbeitspapier Solawi & Social Media

Im Journal „GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society“ (oekom Verlag) veröffentlichten Mirco Zech, Niko Paech, Jana Schmidt, Julia Palliwoda und Marius Rommel einen Artikel über die Innovationsbarrieren bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft. Der Artikel untersucht die Rolle von Systemdienstleistern bei der Überwindung dieser Barrieren durch Bildung, Vernetzung, Lobbyarbeit und finanzielle Förderung. Die Studie basiert auf qualitativen Daten aus einem Expertenworkshop und Interviews mit Umstellungsbetrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass motivationale (wollen), informationsökonomische (wissen) und ressourcenbedingte (können) Faktoren die Umstellung hemmen, aber durch gezielte Maßnahmen von Systemdienstleistern abgebaut werden können.
Innovationsbarrieren

Im Journal „GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society“ (oekom Verlag) veröffentlichten Mirco Zech, Niko Paech, Jana Schmidt, Julia Palliwoda und Marius Rommel einen Artikel über die Innovationsbarrieren bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft. Der Artikel untersucht die Rolle von Systemdienstleistern bei der Überwindung dieser Barrieren durch Bildung, Vernetzung, Lobbyarbeit und finanzielle Förderung. Die Studie basiert auf qualitativen Daten aus einem Expertenworkshop und Interviews mit Umstellungsbetrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass motivationale (wollen), informationsökonomische (wissen) und ressourcenbedingte (können) Faktoren die Umstellung hemmen, aber durch gezielte Maßnahmen von Systemdienstleistern abgebaut werden können.
Behörden-Wegweiser

Diese Handreichung dient zur Orientierung im Kontakt mit Behörden und Ämtern für Betriebe und Gründungsinitiativen Solidarischer Landwirtschaft.
Projektregionenbericht

Im Rahmen unseres Forschungsprojekts „SolaRegio“ wurde der Projektregionenbericht veröffentlicht!
In dem Bericht werden die vier Projektregionen des Forschungsvorhabens in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen anhand regionaler Gegebenheiten, darunter sozioökonomischen und landwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, charakterisiert. Außerdem werden in dem Bericht relevante Akteure für die jeweilige Projektregion identifiziert und deren Kompetenzen dargestellt.
Die Vielfalt der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft

Unter dem Titel “Conversion to community-supported agriculture—pathways, motives and barriers for German farmers” veröffentlichen Jana Schmidt, Lukas Egli, Maite Gaspers, Mirco Zech, Miene Gastinger und Marius Rommel einen Artikel (peer reviewed) in dem Journal Regional Environmental Change.
Evaluationsbericht

Im Journal „GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society“ (oekom Verlag) veröffentlichten Mirco Zech, Niko Paech, Jana Schmidt, Julia Palliwoda und Marius Rommel einen Artikel über die Innovationsbarrieren bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft. Der Artikel untersucht die Rolle von Systemdienstleistern bei der Überwindung dieser Barrieren durch Bildung, Vernetzung, Lobbyarbeit und finanzielle Förderung. Die Studie basiert auf qualitativen Daten aus einem Expertenworkshop und Interviews mit Umstellungsbetrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass motivationale (wollen), informationsökonomische (wissen) und ressourcenbedingte (können) Faktoren die Umstellung hemmen, aber durch gezielte Maßnahmen von Systemdienstleistern abgebaut werden können.
Können Solawis strukturschwache Regionen stärken?

Die Ausgabe 03 – 2024 der Zeitschrift Radix des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft e.V. enthält einen Beitrag von Julia Palliwoda, Jana Schmidt, Mirco Zech und Maite Gaspers mit dem Titel „Können Solawis strukturschwache Regionen stärken?“.
Schlussbericht

Der Abschlussbericht für InnoLand-Sachsen ist nun verfügbar!
Das Projekt lief vom 29.07.2021 bis zum 30.09.2023 unter der Koordination des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ. In enger Zusammenarbeit mit dem Allmende Taucha e.V. und drei sächsischen Solawi-Betrieben (deinHof e.V., Gemüsekooperative Rote Beete eG, Hof zur bunten Kuh UG & Co. KG) sowie weiteren regionalen Partnern wurden ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeitsaspekte und das Mitgliederpotenzial in Sachsen untersucht. Zudem wurde eine Veranstaltungsreihe zur solidarischen Versorgung durchgeführt.
Das Solawi-Prinzip

Die Ausgabe 04 – 2024 der Zeitschrift Ökologie & Landbau des oekom Verlags enthält einen Beitrag von Andrea Klerman, Julia Palliwoda, Alina Reinartz und Jana Schmidt mit dem Titel „Das Solawi-Prinzip“.
Die Zeitschrift Ökologie & Landbau ist das Vordenkermedium für eine ökologische Agrar- und Ernährungskultur. Sie regt zur Diskussion und Meinungsbildung an, fördert die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus und vernetzt Wissenschaft, Praxis und Entscheidungsträger*innen. Ein unverzichtbarer Wegweiser für alle, die beruflich mit Landwirtschaft zu tun habe.
Die Vielfalt Solidarischer Landwirtschaft verstehen

Unter dem Titel “Understanding the diversity of Community Supported Agriculture: a transdisciplinary framework with empirical evidence from Germany” veröffentlichen Marius Rommel und Matthias Middendorf einen Artikel (peer reviewed) in dem Journal Frontiers in Sustainable Food Systems.
Handbuch Solidarische Landwirtschaft

Solawis erfolgreich gründen & gestalten
Die 2. Version des „Handbuchs Solidarische Landwirtschaft“ ist erschienen. Das Handbuch soll Meilenstein und Auftakt zugleich sein. Entstanden ist es im Rahmen der erfolgreichen Zusammenarbeit des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft mit den Universitäten Siegen und Oldenburg innerhalb des Forschungsprojekts nascent.
Das Handbuch stellt in erster Linie eine fundierte Wissensbasis für Beratende dar, bietet jedoch auch all jenen Inspiration, die eine Solawi gründen möchten, ihre bestehende stabilisieren oder durch Kooperationen weiterentwickeln wollen. Für die politische Arbeit werden Probleme und Lösungsvorschläge beleuchtet, die als Diskussionsgrundlage vor Ort dienen können.
Small is still beautiful!

Die Ausgabe 04/2024 der Zeitschrift Ökologie & Landbau des oekom Verlags enthält einen Beitrag von Niko Paech über Ernst Friedrich Schumacher: Größe ist kein Wert an sich – so brachte es Ernst Friedrich Schumacher 1973 in seiner Wachstumskritik auf den Punkt. Heute ist dieser Gedanke für die Landwirtschaft relevanter denn je. Warum? Das erklärt Niko Paech in seinem aktuellen Zeitschriftenartikel.
Evaluationsbericht der Informationsveranstaltungen

Im Rahmen des Forschungsverbundprojektes SolaRegio wurden im Frühjahr 2024 vier Informationsveranstaltungen zum Thema Solidarische Landwirtschaft durchgeführt. Die Zielgruppe waren insbesondere landwirtschaftliche Betriebe, es waren jedoch ebenso Verbrauchende und diverse Systemdiensleister:innen eingeladen. Primäres Ziel der Veranstaltung war es, die Betriebe über die Möglichkeit der Umstellung ihres Betriebes auf solidarische Landwirtschaft zu informieren.
Grundzüge gemeinschaftsgetragenen Unternehmertums

Die Ausgabe 01/2024 der Zeitschrift Ökologisches Wirtschaften enthält einen Beitrag von Marius Rommel, Sarah Mewes, Charlotte von Wulffen, Niko Paech und Kristin Reiß mit dem Titel: „Grundzüge gemeinschaftsgetragenen Unternehmertums“.
Betriebsportraits

Die vorliegende Broschüre führt in das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft ein und gibt einen Überblick über die Vielseitigkeit von Umstellungs-Solawis.
Solawis sind so vielfältig wie die darin mitwirkenden Menschen. Sie unterscheiden sich in ihrer Größe, Mitgliederzahl, nach ihrem Gründungsimpuls oder angebauten Produkten. Diese Vielfalt drückt sich auch in einer Bandbreite von Rechtsformen
aus, die von GbR geführten Betrieben über eingetragene Vereine bis hin zu Genossenschaften reicht.
Systemdienstleister Broschüre (1.Entwurf)

Wie kann die Solidarische Landwirtschaft (Solawi) zum Wandel des Agrar- und Ernährungssektors in Richtung Nachhaltigkeit und Resilienz beitragen?
Die vorliegende Broschüre führt in das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft ein und gibt einen Überblick über die Kompetenzen und Unterstützungsmöglichkeiten von (potentiellen) Systemdienstleistern (SDL).
Die Broschüre ist in Kooperation des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft e. V., der Universität Siegen und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ im Rahmen des BMBF geförderten Projektes nascent-SolaRegio entstanden.
Ein Beitrag zur Transformation

Können alternative Projekte wie Marktgärten oder Solidarische Landwirtschaft Treiber für die Transformation des Agrar- und Ernährungssystems sein?
Die Ausgabe 4/2023 der Zeitschrift Ökologie & Landbau des oekom Verlags enthält einen Beitrag von Susanne Salzgeber und Marius Rommel mit dem Titel: „Solawis und Ernährungssouveränität. Ein Beitrag zur Transformation“.
Cooperate to Transform?

Unter dem Titel „Cooperate to Transform? Regional Cooperation in Community Supported Agriculture as a Driver of Resilient Local Food Systems“ veröffentlichen Marius Rommel, Dirk Posse, Moritz Wittkamp, and Niko Paech einen Artikel.
Schlussbericht nascent 2.0

Der Schlussbericht des Forschungsvorhabens „Nascent 2.0: Beiträge Solidarischer Landwirtschaftsbetriebe zur Entwicklung transformativer Wertschöpfungsräume“ steht jetzt zum Download bereit.
Stable Schools in der Solidarischen Landwirtschaft

Unter dem Titel „Stable Schools in der Solidarischen Landwirtschaft. Ein transdisziplinäres Setting zur Förderung organisationaler Stabilität“ veröffentlichen Antoni-Komar, Irene; Rommel, Marius; Posse, Dirk; Wittkamp, Moritz; Paech, Niko einen Artikel.
Gemeinschaftsgetragen Wirtschaften

Unter dem Titel „Gemeinschaftsgetragen Wirtschaften“ veröffentlichen Marius Rommel und Florain Koch einen Artikel.
Um den sozial-ökologischen Herausforderungen zu begegnen, ist die konsequente Wiedereinbettung ökonomischer Strukturen in soziale Kontexte notwendig. Sogenannte CSX-Unternehmensmodelle bergen das Potenzial, Versorgungssysteme gemeinschaftsgetragen zu inspirieren und zu gestalten.
Kritischer Agrarbericht 2021

Unter dem Titel „Wirtschaften ohne Marktpreise – Vom Unternehmensmodell Solidarischer Landwirtschaft zu einer gemeinschaftsgetragenen Versorgungsökonomie“ veröffentlicht der Kritische Agrarbericht 2021 einen Artikel von Marius Rommel und Mona Knorr.
Food System Transformations

Im Journal „GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society“ (oekom Verlag) veröffentlichten Mirco Zech, Niko Paech, Jana Schmidt, Julia Palliwoda und Marius Rommel einen Artikel über die Innovationsbarrieren bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft. Der Artikel untersucht die Rolle von Systemdienstleistern bei der Überwindung dieser Barrieren durch Bildung, Vernetzung, Lobbyarbeit und finanzielle Förderung. Die Studie basiert auf qualitativen Daten aus einem Expertenworkshop und Interviews mit Umstellungsbetrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass motivationale (wollen), informationsökonomische (wissen) und ressourcenbedingte (können) Faktoren die Umstellung hemmen, aber durch gezielte Maßnahmen von Systemdienstleistern abgebaut werden können.
Raus aus der Wachstumsspirale

Unter dem Titel „Raus aus der Wachstumsspirale – Solawi als Chance für kleine Betriebe“ veröffentlicht Marius Rommel einen Artikel, der hier als Download verfügbar ist.
Solawi als Chance für kleine Betriebe
Solidarische Landwirtschaft ist mehr als eine Unternehmensform. Sie ist das Modell eines Wirtschaftens jenseits von Markt- und Preisdruck. Sie schafft eine Bindung zwischen Konsument und Produzent, in der beide Seiten gemeinsam Verantwortung für die Lebensmittelversorgung tragen.
Das Wirtschaftsprinzip der kleinen Einheiten

Unter dem Titel „Das Wirtschaftsprinzip der kleinen Einheiten – Resilienz durch gemeinschaftsgetragene Versorgungsstrukturen am Beispiel Solidarischer Landwirtschaftsbetriebe“ veröffentlicht die Fachzeitschrift „HiBiFo – Haushalt in der Bildung & Forschung“ (Ausgabe 04/2020) einen Artikel von Niko Paech, Marius Rommel, Irene Antoni-Komar und Dirk Posse, der hier als Download verfügbar ist.
Resilienz durch gemeinschaftsgetragene Versorgungsstrukturen am Beispiel Solidarischer Landwirtschaftsbetriebe
Am Beispiel der Solidarischen Landwirtschaft (SoLawi) skizziert die Untersuchung ein dezentrales, kleinräumiges und bedarfsgerechtes Wirtschaftsprinzip der kleinen Einheiten. Eigenschaften einer gemeinschaftsgetragenen und maßvollen Ernährungsversorgung wer- den analysiert, um die Perspektive eines resilienten regionalen Wertschöpfungsraumes jenseits anonymer Fremdversorgung und komplexer Wertschöpfungsarchitekturen aufzu- zeigen.
Respekt für das Insekt?

Analyse des Aktionsprogramms Insektenschutz der deutschen Bundesregierung unter besonderer Beachtung transformativer Zugänge
Nicolas Schoof, Rainer Luick und Niko Paech erschienen in Natur und Landschaft – Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege (2020), Jg. 95, Heft 7, Verlag W. Kohlhammer, S. 316-324.
Es kommt kein Fressen ohne Moral

Die Ernährungswirtschaft müsse vom Kopf auf die Füße gestellt werden meint der Postwachstumsökonom Niko Paech. Allzu lange wurde sie an Wachstum und Fortschritt ausgerichtet und dadurch jeglicher Verantwortung und Kontrolle entzogen. Jetzt sei es Zeit für eine Abkehr von der industriellen Massenproduktion und eine räumliche Begrenzung.
Ergebnispublikation erschienen

Irene Antoni-Komar, Cordula Kropp, Niko Paech und Reinhard Pfriem (Hg.): Transformative Unternehmen und die Wende in der Ernährungswirtschaft. Marburg: Metropolis.
Dokumentation der Praxispartnerworkshops

Im Journal „GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society“ (oekom Verlag) veröffentlichten Mirco Zech, Niko Paech, Jana Schmidt, Julia Palliwoda und Marius Rommel einen Artikel über die Innovationsbarrieren bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft. Der Artikel untersucht die Rolle von Systemdienstleistern bei der Überwindung dieser Barrieren durch Bildung, Vernetzung, Lobbyarbeit und finanzielle Förderung. Die Studie basiert auf qualitativen Daten aus einem Expertenworkshop und Interviews mit Umstellungsbetrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass motivationale (wollen), informationsökonomische (wissen) und ressourcenbedingte (können) Faktoren die Umstellung hemmen, aber durch gezielte Maßnahmen von Systemdienstleistern abgebaut werden können.
Neue Chancen für eine nachhaltige Ernährungswirtschaft durch transformative Wirtschaftsformen – nascent

Das Projekt nascent bietet mit einem Projektergebnisblatt einen komprimierten Überblick über die folgenden wesentliche Aspekte des Projektes: Problemstellung und Ziele, Methodik und Vorgehensweise sowie zentrale Ergebnisse und deren praktische Anwendungsmöglichkeiten.
Wie weit reicht die transformative Kraft der urbanen Ernährungsbewegung?

Im Journal „GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society“ (oekom Verlag) veröffentlichten Mirco Zech, Niko Paech, Jana Schmidt, Julia Palliwoda und Marius Rommel einen Artikel über die Innovationsbarrieren bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft. Der Artikel untersucht die Rolle von Systemdienstleistern bei der Überwindung dieser Barrieren durch Bildung, Vernetzung, Lobbyarbeit und finanzielle Förderung. Die Studie basiert auf qualitativen Daten aus einem Expertenworkshop und Interviews mit Umstellungsbetrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass motivationale (wollen), informationsökonomische (wissen) und ressourcenbedingte (können) Faktoren die Umstellung hemmen, aber durch gezielte Maßnahmen von Systemdienstleistern abgebaut werden können.
Kritischer Agrarbericht 2018

Die Biobranche in Deutschland blickt zurück auf Jahre des Marktwachstums. Wie sie dabei Gefahr läuft, den Mechanismen konventioneller Wirtschaftsweisen zu unterliegen, beleuchtet Dr. Alexander Beck in der aktuellen Ausgabe des Kritischen Agrarberichtes 2018. Bei der (wachstumskritischen) Frage, wie zukunftsfähige Bio-Wirtschaftsweisen aussehen könnten, findet auch das Forschungsprojekt nascent Erwähnung.
Dr. Alexander Beck arbeitet als geschäftsführender Vorstand der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AÖL) e.V., welche Transferpartner im nascent-Projekt ist.
Transformatives Wirtschaften in der urbanen Ernährungsbewegung
Den aktuellen Artikel von Christa Müller und Cordula Kropp „Transformatives Wirtschaften in der urbanen Ernährungsbewegung: zwei Fallbeispiele aus Leipzig und München“ in der Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie finden Sie hier.
Jetzt auf Englisch: Reiche Ernte in Gemeinschaftsgärten von Christa Müller in The Wealth of Commons
In Zeiten der immer ungenierteren Vermarktung öffentlichen Raums ist der Anspruch, eben dort Kartoffeln zu pflanzen – und zwar ohne Eintrittskarte – geradezu revolutionär.
– Sabine Rohlf, Berliner Zeitung, 05.04.2011
Genau darüber, über die Bewirtschaftung einer Allmende und deren Potenziale für die Umgestaltung unserer Industriegesellschaft, schreibt Christa Müller in ihrem Beitrag „Reiche Ernte in Gemeinschaftsgärten. Beim Urban Gardening findet der Homo oeconomicus sein Korrektiv“ in dem Buch „Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“, welches nun auch auf Englisch erschienen ist.
Die Welt reparieren

2016 haben Christa Müller und Andrea Baier (mit Tom Hansing und Karin Werner) das Buch im Bielefelder transcript Verlag veröffentlicht.
Workingpaper 1

Die Erforschung transformativer Wirtschaftsformen kann nicht losgelöst von der Praxis erfolgen, denn zum einen sind die theoretischen Grundlagen zu ihnen noch recht übersichtlich – das Projekt nascent möchte daher einen Beitrag zu ihrer theoretischen Fundierung
und Systematisierung leisten. Zum anderen kann das komplexe Forschungsfeld des Ernährungssystems kaum ohne Einblicke in die Praxis angemessen erfasst werden. Ein Verständnis vom praktischen Tun transformativer Wirtschaftsformen, aber auch von ihren Potenzialen und Barrieren kann nur in Kooperation mit Akteuren aus der Praxis analysiert werden. Gegenseitig lernend können innovative und weitreichende Wissensformen und Erkenntnisse generiert werden. Als methodologischer Zugang wurde daher in nascent ein transdisziplinäres Vorgehen gewählt, welches im vorliegenden Workingpaper erläutert wird.
Prosumentenkooperation

Burghard Flieger stellt Foodcoops, Solidarische Landwirtschaft, Mitgliederläden und vor allem Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften einander in ihren Ausprägungen und Besonderheiten gegenüber und veranschaulicht auf diese Weise die Vielfalt innovativer genossenschaftlicher Ansätze.
Politik der Gärten

Ein aktueller Beitrag von Christa Müller über Black Urban Farmers in den USA. Erschienen in der Frankfurter Rundschau als Kolumne am 29.08.2016.
Auf der Suche nach einem neuen Kultur-Natur-Verhältnis

Christa Müller hat am 28.06.2016 auf der Degrowth-Plattform einen Online-Beitrag veröffentlicht: Die Urban-Gardening-Bewegung. Auf der Suche nach einem neuen Kultur-Natur-Verhältnis.
Essen ist politisch

Christa Müller schreibt dazu in der Frankfurter Rundschau am 05. Mai 2016: Die Lebensmittelproduktion muss demokratisiert werden. Ernährungsräte bieten dazu eine Chance.
Transdisziplinäre Forschung für eine Transformation des Ernährungssystems: Das Projekt nascent
Christine Lenz und Marion Akamp (2015): Transdisziplinäre Forschung für eine Transformation des Ernährungssystems: Das Projekt nascent, in: Pfriem, Reinhard et al. (Hg.): Die Kultivierung des Ökonomischen. Kulturelle Prozesse, kulturelle Praktiken, kulturelle Kompetenzen, Marburg: metropolis Verlag, 207-216
Ernährung und Landwirtschaft: Von organisierter Unverantwortlichkeit zur Postwachstumsökonomie
Niko Paech (2015): Ernährung und Landwirtschaft: Von organisierter Unverantwortlichkeit zur Postwachstumsökonomie, in: Pfriem, Reinhard et al. (Hg.): Die Kultivierung des Ökonomischen. Kulturelle Prozesse, kulturelle Praktiken, kulturelle Kompetenzen, Marburg: metropolis Verlag, 189-205.
Transformative Unternehmen

Reinhard Pfriem, Irene Antoni-Komar, Christian Lautermann (2015): Transformative Unternehmen, in: Ökologisches Wirtschaften, 3/2015.