Potenziale Solidarischer Landwirtschaft in Deutschland

In einer kürzlich erschienenen Studie hat das SolaRegio-Team untersucht, wie Landwirt:innen in Deutschland das Solawi-Modell bewerten und ob eine teilweise oder komplette Umstellung auf Solawi eine mögliche Zukunftsperspektive für bestehende Betriebe darstellt.
Die Studie wurde in der Zeitschrift Berichte über Landwirtschaft veröffentlicht:
Egli, L., Schmidt, J., Grunow, H., Palliwoda, J., Zech, M., Rommel, M., Paech, N. Potenziale Solidarischer Landwirtschaft in Deutschland – Einstellung und Umstellungsinteresse von Landwirt:innen. Berichte über Landwirtschaft.
Evaluationsbericht zur Umstellungsbegleitung

Im Rahmen unseres Forschungsprojekts SolaRegio wurden zwischen Frühjahr 2024 und Sommer 2025 insgesamt acht interessierte landwirtschaftliche Betriebe bei ihrer Umstellung auf Solawi begleitet. Die „Umstellungsbegleitung“ wurde gemeinsam mit dem Netzwerk Solawi sowie mit regionalen Landwirtschaftsministerien und -behörden in vier Projektregionen in Deutschland entwickelt, durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert. Einen Beschreibung der Umstellungsbegleitung und die Ergebnisse der Evaluation finden sich im vorliegenden Evaluationsbericht. Ziel der Umstellungsbegleitung war es, (1) das Solawi-Konzept in den Projektregionen bekannter zu machen, (2) Betriebe, die ein Interesse an der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft haben zu finden und (3) diese durch eine praxisnahe Beratung bei ihrer Umstellung auf Solawi zu begleiten.
Arbeitspapier Solawi & Social Media

Im Journal „GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society“ (oekom Verlag) veröffentlichten Mirco Zech, Niko Paech, Jana Schmidt, Julia Palliwoda und Marius Rommel einen Artikel über die Innovationsbarrieren bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft. Der Artikel untersucht die Rolle von Systemdienstleistern bei der Überwindung dieser Barrieren durch Bildung, Vernetzung, Lobbyarbeit und finanzielle Förderung. Die Studie basiert auf qualitativen Daten aus einem Expertenworkshop und Interviews mit Umstellungsbetrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass motivationale (wollen), informationsökonomische (wissen) und ressourcenbedingte (können) Faktoren die Umstellung hemmen, aber durch gezielte Maßnahmen von Systemdienstleistern abgebaut werden können.
Innovationsbarrieren

Im Journal „GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society“ (oekom Verlag) veröffentlichten Mirco Zech, Niko Paech, Jana Schmidt, Julia Palliwoda und Marius Rommel einen Artikel über die Innovationsbarrieren bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft. Der Artikel untersucht die Rolle von Systemdienstleistern bei der Überwindung dieser Barrieren durch Bildung, Vernetzung, Lobbyarbeit und finanzielle Förderung. Die Studie basiert auf qualitativen Daten aus einem Expertenworkshop und Interviews mit Umstellungsbetrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass motivationale (wollen), informationsökonomische (wissen) und ressourcenbedingte (können) Faktoren die Umstellung hemmen, aber durch gezielte Maßnahmen von Systemdienstleistern abgebaut werden können.
Behörden-Wegweiser

Diese Handreichung dient zur Orientierung im Kontakt mit Behörden und Ämtern für Betriebe und Gründungsinitiativen Solidarischer Landwirtschaft.
Projektregionenbericht

Im Rahmen unseres Forschungsprojekts „SolaRegio“ wurde der Projektregionenbericht veröffentlicht!
In dem Bericht werden die vier Projektregionen des Forschungsvorhabens in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen anhand regionaler Gegebenheiten, darunter sozioökonomischen und landwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, charakterisiert. Außerdem werden in dem Bericht relevante Akteure für die jeweilige Projektregion identifiziert und deren Kompetenzen dargestellt.
Die Vielfalt der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft

Unter dem Titel “Conversion to community-supported agriculture—pathways, motives and barriers for German farmers” veröffentlichen Jana Schmidt, Lukas Egli, Maite Gaspers, Mirco Zech, Miene Gastinger und Marius Rommel einen Artikel (peer reviewed) in dem Journal Regional Environmental Change.
Evaluationsbericht

Im Journal „GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society“ (oekom Verlag) veröffentlichten Mirco Zech, Niko Paech, Jana Schmidt, Julia Palliwoda und Marius Rommel einen Artikel über die Innovationsbarrieren bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft. Der Artikel untersucht die Rolle von Systemdienstleistern bei der Überwindung dieser Barrieren durch Bildung, Vernetzung, Lobbyarbeit und finanzielle Förderung. Die Studie basiert auf qualitativen Daten aus einem Expertenworkshop und Interviews mit Umstellungsbetrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass motivationale (wollen), informationsökonomische (wissen) und ressourcenbedingte (können) Faktoren die Umstellung hemmen, aber durch gezielte Maßnahmen von Systemdienstleistern abgebaut werden können.
Können Solawis strukturschwache Regionen stärken?

Die Ausgabe 03 – 2024 der Zeitschrift Radix des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft e.V. enthält einen Beitrag von Julia Palliwoda, Jana Schmidt, Mirco Zech und Maite Gaspers mit dem Titel „Können Solawis strukturschwache Regionen stärken?“.
Das Solawi-Prinzip

Die Ausgabe 04 – 2024 der Zeitschrift Ökologie & Landbau des oekom Verlags enthält einen Beitrag von Andrea Klerman, Julia Palliwoda, Alina Reinartz und Jana Schmidt mit dem Titel „Das Solawi-Prinzip“.
Die Zeitschrift Ökologie & Landbau ist das Vordenkermedium für eine ökologische Agrar- und Ernährungskultur. Sie regt zur Diskussion und Meinungsbildung an, fördert die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus und vernetzt Wissenschaft, Praxis und Entscheidungsträger*innen. Ein unverzichtbarer Wegweiser für alle, die beruflich mit Landwirtschaft zu tun habe.
Die Vielfalt Solidarischer Landwirtschaft verstehen

Unter dem Titel “Understanding the diversity of Community Supported Agriculture: a transdisciplinary framework with empirical evidence from Germany” veröffentlichen Marius Rommel und Matthias Middendorf einen Artikel (peer reviewed) in dem Journal Frontiers in Sustainable Food Systems.
Handbuch Solidarische Landwirtschaft

Solawis erfolgreich gründen & gestalten
Die 2. Version des „Handbuchs Solidarische Landwirtschaft“ ist erschienen. Das Handbuch soll Meilenstein und Auftakt zugleich sein. Entstanden ist es im Rahmen der erfolgreichen Zusammenarbeit des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft mit den Universitäten Siegen und Oldenburg innerhalb des Forschungsprojekts nascent.
Das Handbuch stellt in erster Linie eine fundierte Wissensbasis für Beratende dar, bietet jedoch auch all jenen Inspiration, die eine Solawi gründen möchten, ihre bestehende stabilisieren oder durch Kooperationen weiterentwickeln wollen. Für die politische Arbeit werden Probleme und Lösungsvorschläge beleuchtet, die als Diskussionsgrundlage vor Ort dienen können.
Small is still beautiful!

Die Ausgabe 04/2024 der Zeitschrift Ökologie & Landbau des oekom Verlags enthält einen Beitrag von Niko Paech über Ernst Friedrich Schumacher: Größe ist kein Wert an sich – so brachte es Ernst Friedrich Schumacher 1973 in seiner Wachstumskritik auf den Punkt. Heute ist dieser Gedanke für die Landwirtschaft relevanter denn je. Warum? Das erklärt Niko Paech in seinem aktuellen Zeitschriftenartikel.
Evaluationsbericht der Informationsveranstaltungen

Im Rahmen des Forschungsverbundprojektes SolaRegio wurden im Frühjahr 2024 vier Informationsveranstaltungen zum Thema Solidarische Landwirtschaft durchgeführt. Die Zielgruppe waren insbesondere landwirtschaftliche Betriebe, es waren jedoch ebenso Verbrauchende und diverse Systemdiensleister:innen eingeladen. Primäres Ziel der Veranstaltung war es, die Betriebe über die Möglichkeit der Umstellung ihres Betriebes auf solidarische Landwirtschaft zu informieren.
Grundzüge gemeinschaftsgetragenen Unternehmertums

Die Ausgabe 01/2024 der Zeitschrift Ökologisches Wirtschaften enthält einen Beitrag von Marius Rommel, Sarah Mewes, Charlotte von Wulffen, Niko Paech und Kristin Reiß mit dem Titel: „Grundzüge gemeinschaftsgetragenen Unternehmertums“.
Betriebsportraits

Die vorliegende Broschüre führt in das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft ein und gibt einen Überblick über die Vielseitigkeit von Umstellungs-Solawis.
Solawis sind so vielfältig wie die darin mitwirkenden Menschen. Sie unterscheiden sich in ihrer Größe, Mitgliederzahl, nach ihrem Gründungsimpuls oder angebauten Produkten. Diese Vielfalt drückt sich auch in einer Bandbreite von Rechtsformen
aus, die von GbR geführten Betrieben über eingetragene Vereine bis hin zu Genossenschaften reicht.
Systemdienstleister Broschüre (1.Entwurf)

Wie kann die Solidarische Landwirtschaft (Solawi) zum Wandel des Agrar- und Ernährungssektors in Richtung Nachhaltigkeit und Resilienz beitragen?
Die vorliegende Broschüre führt in das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft ein und gibt einen Überblick über die Kompetenzen und Unterstützungsmöglichkeiten von (potentiellen) Systemdienstleistern (SDL).
Die Broschüre ist in Kooperation des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft e. V., der Universität Siegen und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ im Rahmen des BMBF geförderten Projektes nascent-SolaRegio entstanden.
Ein Beitrag zur Transformation

Können alternative Projekte wie Marktgärten oder Solidarische Landwirtschaft Treiber für die Transformation des Agrar- und Ernährungssystems sein?
Die Ausgabe 4/2023 der Zeitschrift Ökologie & Landbau des oekom Verlags enthält einen Beitrag von Susanne Salzgeber und Marius Rommel mit dem Titel: „Solawis und Ernährungssouveränität. Ein Beitrag zur Transformation“.