Results

Entwicklungschancen durch Solidarische Landwirtschaftsbetriebe

Zusammenfassung

Seit Anfang 2020 werden  die Potenziale und Grenzen der Solidarischen Landwirtschaft mittels eines transdisziplinären Forschungsprojekts untersucht.

Neben einer wissenschaftlichen Einordnung dieser spezifischen Wirtschaftsweise, wird derzeit eine Typologie der unterschiedlichen Ausprägungen erarbeitet.

Auf dieser Basis werden Einflussfaktoren auf die Stabilisierung von SoLawi-Betrieben identifiziert, die in einem Praxisleitfaden münden. Die darin enthaltenen Handlungsempfehlungen können gemeinsam mit Projektpartnern und Probanden evaluiert werden.

Anknüpfend daran ist eine umfassendere Perspektive vorgesehen: Es wird analysiert, wie und durch welche unterstützenden Maßnahmen sich die Solidarische Landwirtschaft horizontal weiter ausbreiten kann. Äußerst relevant ist dabei, inwieweit Angebotserweiterungen sowie Kooperationen zwischen SoLawi-Betrieben und anderen transformativen Wirtschaftsformen eine vollständige Regionalversorgung abbilden können.  

Als einer von mehreren Befunden zeichnet sich bereits ab, dass eine flankierende Unterstützung dieses Entwicklungsprozesses, etwa durch spezielle Systemdienstleister wie Ernährungsräten, der Regionalwert AG und ähnlichen, unerlässlich für eine umfassender Transformation des Ernährungssektors ist. 

Sustainability through transformative business models

Zusammenfassung

Orte der Teilhabe

Als Initiatoren einer nachhaltigen und graduell kooperativen Wirtschaftsweise besteht die Rolle transformativer Unternehmen und Initiativen in der Erprobung alternativer Versorgungspraktiken. In regionalen Wertschöpfungsräumen können sie einerseits eine stabile Versorgung mit regionalen, fair und nachhaltig/ökologisch erzeugten Produkten und Lebensmitteln gewährleisten, andererseits bieten sie Orte für Teilhabe, solidarisches Wirtschaften und transformatives Lernen. Transformative Unternehmungen befähigen auf vielfältige Weise zu nachhaltigen Praktiken.

Durch den Einbezug von Konsument*innen in Produktionsprozesse (Prosuming) werden diese zu aktivem Tun ermächtigt und wird Subsistenz erprobt. Gleichzeitig fördert diese Praxis Anerkennung und Wertschätzung für Arbeitsprozesse, sensibilisiert für Naturschutz und wirkt einer entfremdeten Lebensmittelversorgung entgegen.

Als Orte der Teilhabe bieten transformative Unternehmen und Initiativen Raum für sinnstiftende praktische Tätigkeit. Sie bieten Gemeinschaft in einer individualisierten Welt, fördern solidarisches Wirtschaften und Leben.

Sie schaffen praktische Lernräume, in denen es neben dem Wissenserwerb insbesondere um das Einüben praktischer Fertigkeiten geht – ein wichtiger Ansatz zur Überwindung des Mind Behaviour Gaps.

Transformative Unternehmen wirken auch auf Unternehmen der etablierten Ernährungswirtschaft und deren Kund*innen: Sie zeigen Alternativen zum wachstumsgetriebenen Konkurrenzkampf auf, indem sie als Vorbilder für Geschäftsmodelle dienen, die auf Kooperation und horizontale Vervielfältigung statt auf vertikales Größenwachstum setzen. Sie erproben alternative Finanzierungs- und Produktionsmodelle wie bspw. die Solidarische Landwirtschaft, prägen Nachhaltigkeits- und Konsumdiskurse und fördern Organisationsformen mit demokratischen Entscheidungsverfahren und flachen Hierarchien.

Resiliente Regionalversorgung

Übergreifend etablieren transformative Unternehmen und Initiativen resiliente Strukturen. Derart geprägte regionale Wertschöpfungsräume erhöhen ihre Handlungssouveränität, verbessern die Widerstandsfähigkeit gegenüber exogenen Störungen und ermöglichen eine vielfältige, von Fremdversorgung über globalisierte Märkte unabhängigere Ökonomie der Nähe.

Diffusion | Raus aus der Nische

Zur weiteren Verbreitung müssen transformative Unternehmen und Initiativen Netzwerkarbeit betreiben und sich ihrer politischen Handlungsmöglichkeiten bewusst werden. Ernährungsräte sind Beispiele für erfolgreiche politikorientierte Vernetzungsaktivitäten. Auf politischer Ebene wäre eine gezielte Anpassung der Rahmenbedingungen förderlich. Der transparente und stärker an ökologischen Belangen orientierte Zugang zu Flächen, die Anerkennung und Förderung praxisorientierter Lernorte sowie die steuerliche Begünstigung ökologischer Produktionsprozesse (durch Inwertsetzung ökologischer, sozialer sowie kultureller Systemdienstleistungen) stellen Beispiele dar.

Praxispartner-Workshops

Im Rahmen des nascent-Projektes wurden drei Workshops mit den beteiligten Praxis- und Transferpartnern durchgeführt, um u.a. Transformations- und Diffusionsstrategien transdisziplinär zu analysieren. Die Workshop-Dokumentationen sind nun gebündelt als Download unter den nachstehenden Links verfügbar:

Berichte

In den Zwischenberichten und dem Schlussbericht finden Sie die wichtigsten wissenschaftlichen Ergebnisse, Änderungen in der Zielsetzung sowie in der Vorgehensweise im Vergleich mit der ursprünglichen Planung.

Hier können Sie die Zwischenberichte herunterladen:

Publications

„Neue Chancen für eine nachhaltige Ernährungswirtschaft durch transformative Wirtschaftsformen“: über drei Jahre haben die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die Universität Stuttgart und die anstiftung in München im Forschungsprojekt nascent die Vielfalt transformativer Ernährungsunternehmen und Initiativen mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) untersucht.

Dabei ging es zunächst um die Motive, Organisationsformen, Arbeitsbedingungen und Vernetzungsprozesse der Unternehmen und Initiativen. Diese Wirtschaftsformen (wie Mietäcker, Solidarische Landwirtschaften, Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften, Regionalmarken) zielen darauf, nachhaltige, regionale und souveräne Versorgungssysteme zu etablieren. In der transdisziplinären Zusammenarbeit mit den 27 Praxis- und 11 Transferpartnern standen dafür die besonderen Ansprüche, Kompetenzen und Merkmale der Transformationspioniere im Mittelpunkt der Analyse durch das nascent-Projektteam. Die zentrale Forschungsfrage richtete sich auf die Potenziale der alternativen Wirtschaftsweisen für die Verdrängung nicht-nachhaltiger Formen der Ernährungswirtschaft und die Neuerfindung eines zukunftsfähigen Ernährungssystems, einschließlich der dabei hemmenden Faktoren. Über den Bereich der Ernährungswirtschaft hinaus liefert das Buch Erkenntnisse, welch wichtige Rolle transformative Unternehmen für eine Kehre zu nachhaltiger Entwicklung einnehmen können.

492 Seiten • 28,00 EUR • ISBN 978-3-7316-1347-3

Weitere Informationen finden Sie hier.

Irene Antoni-Komar, Cordula Kropp, Niko Paech und Reinhard Pfriem (Hg.): Transformative Unternehmen und die Wende in der Ernährungswirtschaft. Marburg: Metropolis.

Darin werden die Motive und Zielsetzungen der Gründerfiguren sowie der Beteiligten transformativer Ernährungsinitiativen und -unternehmen erkundet. Der Beitrag analysiert zudem, inwiefern die Projekte „ko-evolutionär“ innovative Praktiken der urbanen Lebensmittelversorgung, partizipative Organisationsformen sowie an Nachhaltigkeit orientierte Leitbilder, Bewertungsschemata und Kompetenzen entwickeln und diese über die Nischen der Ernährungsprojekte hinaus verbreiten.

Im Ergebnis zeigt sich, dass die urbane Ernährungsbewegung intern produktive Spannungen für eine sozial und ökologisch gerechte Organisationsentwicklung und extern innovationsförderliche Brüche zu den bestehenden Versorgungsverständnissen verursacht. Damit bahnen die Akteure Pfade für ein post-industrielles Ernährungshandeln, auch wenn die Durchdringung des Lebensmittelsystems im Vergleich zum konven-
tionellen Lebensmittelhandel begrenzt ist.

Unter diesem Titel veröffentlicht die Fachzeitschrift „Soziologie und Nachhaltigkeit“ (Ausgabe 02/2018) einen Artikel von Cordula Kropp und Sven Stinner, der hier als Download verfügbar ist.

Die Biobranche in Deutschland blickt zurück auf Jahre des Marktwachstums. Wie sie dabei Gefahr läuft, den Mechanismen konventioneller Wirtschaftsweisen zu unterliegen, beleuchtet Dr. Alexander Beck in der aktuellen Ausgabe des Kritischen Agrarberichtes 2018

Dr. Alexander Beck arbeitet als geschäftsführender Vorstand der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AÖL) e.V., welche Transferpartner im nascent-Projekt ist.

Bei der (wachstumskritischen) Frage, wie zukunftsfähige Bio-Wirtschaftsweisen aussehen könnten, findet das Forschungsprojekt nascent Erwähnung.

Den aktuellen Artikel von Christa Müller und Cordula Kropp in der Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie finden Sie hier.

Über das Forschungsprojekt „nascent – Neue Chancen für eine nachhaltige Ernährungswirtschaft durch transformative Wirtschaftsformen“ berichtet Gesa Maschkowski auf der Seite des Bundeszentrums für Ernährung. Dabei geht sie auf deren Potenziale für eine nachhaltige Landwirtschaft als auch die Schwierigkeiten ein, denen die Initiativen gegenüber stehen.

Gesa Maschkowski berichtet über nascent auf der Seite des Bundeszentrums für Ernährung.
Hier geht es zum Artikel.

Gesa Maschkowski schreibt über die GAS (ital. Abkürzung für „Gruppi di Acquisto Solidale“ – Gruppe des solidarischen Einkaufens), über die auf der internationalen Konferenz NASCENT in Stuttgart berichtet wurde.

Gesa Maschkowski ist Mitarbeiterin der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Unter diesem Link geht es zum Artikel über die italienischen Einkaufsgemeinschaften, die ihre Lebensmittel ohne Zwischenhändler direkt vom Erzeuger beziehen.

Interkulturelle Gärten als Orte der Selbstversorgung, aber auch auch als Orte der Begegnung, Verständigung und Integration, die das Zusammenleben und das Engagement in der Nachbarschaft umkrempeln – im positiven Sinne. Darüber schreibt Christa Müller in der englischen Publikation „Intercultural Gardens. Urban Places for Subsistence Production and Diversity“.

In Zeiten der immer ungenierteren Vermarktung öffentlichen Raums ist der An­spruch, eben dort Kartoffeln zu pflanzen – und zwar ohne Eintrittskarte – gera­dezu revolutionär.
– Sabine Rohlf, Berliner Zeitung, 05.04.2011

Genau darüber, über die Bewirtschaftung einer Allmende und deren Potenziale für die Umgestaltung unserer Industriegesellschaft, schreibt Christa Müller in ihrem Beitrag „Reiche Ernte in Gemeinschaftsgärten. Beim Urban Gardening findet der Homo oeconomicus sein Korrektiv“ in dem Buch „Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“, welches nun auch auf Englisch erschienen ist.

Die englische Version des Beitrags finden Sie hier.

Die deutsche Version des Beitrags finden Sie hier.

David Bollier, Silke Helfrich (Hg.): The Wealth of the Commons. A world beyond market & state

Über die Bewirtschaftung einer Allmende und deren Potenziale für die Umgestaltung unserer Industriegesellschaft, schreibt Christa Müller in ihrem Beitrag. Die englische Version finden Sie hier.

Die Natur ist der einzige Ort,
der uns zu nichts zwingt.
– Henry David Thoreau

Gärtnern als revolutionäre Tat? Das Bayerische Fernsehen berichtet über die Bewegung des urbanen Gärtnerns, die modernen Schrebergärten und den Anbau eigenen Gemüses. Dazu gibt Christa Müller ihre Einschätzung, wie sich diese Bewegungen nicht nur auf das Verhältnis zu unseren Lebensmitteln und deren Produktion auswirken, sondern auch wie sie als politische Aktionen das gemeinschaftliche Zusammenleben in der Stadt fördern.

Hier geht’s zum Bericht in der BR Mediathek.

Hier geht’s zum Bericht auf YouTube.

Weitere interessante Links zum Beitrag:

Südgarten im Münchner Schlachthofviertel

Blanka Stolz (Hg.) – Die Philosopie des Gärtnerns

Caroline Lahusen, Sylvia Doria – Lust auf LaubeDie neue Schrebergarten-Kultur

Das Bayerische Fernsehen berichtet über die Bewegung des urbanen Gärtnerns, die modernen Schrebergärten und den Anbau eigenen Gemüses. Hier geht’s zum Bericht auf YouTube.

Zum Inhalt:

Weltweit entstehen immer mehr Initiativen des Selbermachens, in denen eine Vielfalt von Anliegen und Problemen kollektiv bearbeitet werden. In diesen – jenseits von Markt und Staat angesiedelten – kollaborativen Zusammenhängen wird ein basisdemokratisch orientiertes Verständnis von Zusammenleben und Urbanität erprobt und zugleich nach ökologisch und sozial sinnvollen Lösungen für grundlegende Formen der Versorgung mit Nahrungsmitteln, Energie sowie für alle zugängliche Technik gesucht. Dabei entstehen faszinierende neue Formen des gemeinsamen Produzierens, Reparierens und Tauschens von Dingen, die die industrielle Logik des 20. Jahrhunderts herausfordern und sogar auf den Kopf stellen. Das Buch widmet sich der visionären Kraft dieser vielversprechenden innovativen Praxis und bietet zugleich eine gesellschaftliche Einordnung der neuen »Labore« gesellschaftlicher Transformation.

Andrea Baier, Tom Hansing, Christa Müller, Karin Werner (Hg.) (2016): Die Welt reparieren. Open Source und Selbermachen als postkapitalistische Praxis, Bielefeld: transcript

2016 haben Christa Müller und Andrea Baier (mit Tom Hansing und Karin Werner) das Buch im Bielefelder transcript Verlag veröffentlicht.

Der Rückblick auf die Geschichte der Konsumgenossenschaften zeigt, dass nach dem Prinzip der produktiven Plünderung die verschiedenen historischen und aktuellen Ansätze für erfolgreiches gemeinschaftliches Wirtschaften viel mehr voneinander lernen können, als dies bisher geschieht. Das gilt besonders für die Weiterverfolgung und Umsetzung der Prosumentenidee. Indem Menschen Produktion und Konsumtion durch kollektives Handeln miteinander verbinden und aufeinander abstimmen, ergeben sich vielfältige Perspektiven für eine stärkere Souveränität bei der Erzeugung und Nutzung von Lebensmitteln.

Die Rückabwicklung der Enteignungsprozesse durch die Globalisierung kann so erfolgreich auf den Weg gebracht werden, indem die Versorgung nicht mehr vorwiegend fremdbestimmt erfolgt, sondern verstärkt durch gemeinschaftliche Selbstversorgung vonstattengeht. Auch wenn mit der Konzentration auf die Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften und die Prosumentenkooperation nur ein ausschnitthafter Blick auf die Potenziale genossenschaftlichen Handelns geworfen wird, macht das Buch Mut, dem genossenschaftlichen Wirtschaften wieder mehr Raum bei der Gestaltung unserer Lebensverhältnisse einzuräumen.

Burghard Flieger: Prosumentenkooperation. Geschichte, Struktur und Entwicklungschancen gemeinschaftsorientierten Wirtschaftens in der Ernährungswirtschaft am Beispiel der Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften, Theorie der Unternehmung Bd. 63, Marburg 2016 (Metropolis-Verlag), 26,80 Euro, 232 Seiten.

Burghard Flieger stellt Foodcoops, Solidarische Landwirtschaft, Mitgliederläden und vor allem Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften einander in ihren Ausprägungen und Besonderheiten gegenüber und veranschaulicht auf diese Weise die Vielfalt innovativer genossenschaftlicher Ansätze.

Ein aktueller Beitrag von Christa Müller über Black Urban Farmers in den USA. Erschienen in der Frankfurter Rundschau als Kolumne am 29.08.2016.

Auszug: Die aus meiner Sicht größte zu überwindende Illusion ist die dualistische Trennung von Natur und Kultur. In den letzten fünf Jahrhunderten hat sie die Kolonisierung von Natur und von menschlichen Gemeinschaften (die zu Zwecken ihrer Ausbeutung zu Natur erklärt wurden) gerechtfertigt. Heute können wir Natur als ein komplexes System von Interaktionen erkennen, wie es zum Beispiel Bruno Latour mit seinem Konzept von Nat/Cult (Nature/Culture) vorschlägt; mit diesem versucht der französische Soziologe sowohl die kulturelle Bedingtheit der Natur als auch die Natureingebundenheit von Menschen begrifflich zu fassen (vgl. Latour 2014). Schon in den 1990er Jahren entwarf Latour eine gesellschaftliche Perspektive, die die fragilen, vielfältigen Netzwerke in einem lebendigen Kosmos von menschlichen und nicht menschlichen Wesen in den soziologischen Blick rückt.

Die urbane Praxis des gemeinschaftlichen Gärtnerns kann man im Lichte dieser Vision deuten: Visuell irritiert sie die Trennung von Stadt und Land, und es entsteht eine ökologische Sensibilität, die sowohl im Verhältnis zu den Dingen als auch im Verhältnis zu Pflanzen und Tieren ihren Ausdruck findet. Ich möchte das kurz veranschaulichen am Beispiel des 2014 erschienenen Handbuchs zum Lernen in urbanen Gärten (Halder u. a. 2014). Das im Do-it-yourself-Siebdruck gestaltete Cover des Handbuchs von Berliner Gartenaktivist*innen lässt sich mit ein wenig Bildhermeneutik als ein eigenes Universum lesen: Maispflanzen umwuchern eine Hochhauslandschaft, Tomaten sprießen auf Dächern und eine überdimensionierte Maiskolben-Heuschrecke schaut sich in aller Ruhe im urbanen Biotop um. Im Buchinnern treffen wir auf eine Gießkanne mit Vogelbeinen und einen Menschen mit Zwiebelkörper: Bruno Latours „Parlament der Dinge“ lässt grüßen: Hier sind Pflanzen und Tiere keine Ressourcen, sondern selbst Akteur*innen, die ein Recht auf ihnen gemäße Umwelten in der Stadtgesellschaft haben.

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Christa Müller hat am 28.06.2016 auf der Degrowth-Plattform einen Online-Beitrag veröffentlicht: Die Urban-Gardening-Bewegung. Auf der Suche nach einem neuen Kultur-Natur-Verhältnis.

Christa Müller schreibt dazu in der Frankfurter Rundschau am 05. Mai 2016: Die Lebensmittelproduktion muss demokratisiert werden. Ernährungsräte bieten dazu eine Chance. Siehe den Artikel hier.

Christine Lenz und Marion Akamp (2015): Transdisziplinäre Forschung für eine Transformation des Ernährungssystems: Das Projekt nascent, in: Pfriem, Reinhard et al. (Hg.): Die Kultivierung des Ökonomischen. Kulturelle Prozesse, kulturelle Praktiken, kulturelle Kompetenzen, Marburg: metropolis Verlag, 207-216

Niko Paech (2015): Ernährung und Landwirtschaft: Von organisierter Unverantwortlichkeit zur Postwachstumsökonomie, in: Pfriem, Reinhard et al. (Hg.): Die Kultivierung des Ökonomischen. Kulturelle Prozesse, kulturelle Praktiken, kulturelle Kompetenzen, Marburg: metropolis Verlag, 189-205.

Reinhard Pfriem, Irene Antoni-Komar, Christian Lautermann (2015): Transformative Unternehmen, in: Ökologisches Wirtschaften, 3/2015.

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Zwischenberichte

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