Lebendige Regionen gestalten - Revitalisierung durch Solidarische Landwirtschaft

Insbesondere ländliche und strukturschwache Regionen stehen heute vor tiefgreifenden Herausforderungen: Bevölkerungsrückgang aufgrund von Abwanderung und fehlender Zuwanderung, Betriebsschließungen, rückläufige Bildungsangebote, verbesserungswürdige Gesundheitsinfrastruktur und fehlende Perspektiven vor allem für junge Menschen prägen vielerorts das Regionalbild. Diese Entwicklungen lassen sich nicht allein durch klassische Wirtschaftsförderung aufhalten. Gefragt sind neue Lösungen, um Regionen von innen heraus zu stärken: Solche, die Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt
gemeinsam in den Blick nehmen. 

Ein vielversprechender Ansatz, um einen solchen Wandel praktisch zu gestalten, ist das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft (kurz: Solawi). Solawis verbinden Menschen und Betriebe zu funktionierenden Gemeinschaften. Wo Menschen gemeinsam Lebensmittel produzieren und Verantwortung teilen, entstehen stabile soziale Netzwerke, neues Vertrauen und häufig ein lebendiger Austausch zwischen Produzent:in nen und Konsument:innen, zwischen Stadt und Land. Solawi-Betriebe schaffen neue Arbeitsplätze sowie Bildungsangebote und tragen zur Ernährungssicherheit bei. Kurz gesagt: Sie beleben Regionen auf vielfältige Weise – sie revitalisieren sie. Damit leisten Solawis nicht nur einen Beitrag zur nachhaltigen Landwirtschaft, sondern können zu einem
Impulsgeber regionaler Entwicklungsprozesse werden. Mehr erfahren Sie in der Handreichung.